Behandlungsszenario

"Mens sana in corpore sano

Eine sehr gut bekannte lateinische Redewendung. 

Sie bedeutet:

„Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“

Das Szenario

Ein typisches Szenario ist ein Patient, welcher unter chronischen Beschwerden im unteren Rückenbereich leidet.

In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um eine Haltungs-und Muskelschwäche einhergehend mit einer eingeschränkten Dehnfähigkeit. Nachdem dieser Patient in der Sprechstunde ärztlich gesehen, analysiert und die Diagnose gestellt wurde, kann sich hiernach die Leistungsdiagnostik anschliessen.

Elektromyographischen (EMG) Analyse

Bei dieser erfolgt eine Muskelkraftvermessung der Rücken- und Rumpfmuskulatur ggf. einhergehend mit einer Elektromyographischen (EMG) Analyse. Hiernach erfolgt eine Statuserhebung der Dehnbarkeit sowie einfache funktionelle Tests durch unser Team an Sportwissenschaftlern und Physiotherapeuten.


Individuell

Im Anschluss erfolgt die Erstellung eines individuellen Trainingsplans angepasst an die zugrundliegende Problematik. Gefolgt von der Phase der Behandlung. Diese empfiehlt sich dann anfangs gemeinsam mit einem Trainer (z.b. Sportwissenschaftler) durchzuführen.

Ein weiteres klassisches Szenario ist die Vorbereitung (Prärehabilitation) auf einen operativen Eingriff.

Die funktionelle Vorbereitung des muskuloskelettalen Systems auf eine Operation, die sogenannte Prärehabilitation, ist ein in der modernen Medizin mittlerweile anerkannter Prozess.

Dieser wird an der Gelenktherapie Rhein-Main gelebt. In einfachen Worten ausgedrückt bedeutet es, dass umso besser vorbereitet ein Patient in die Operation geht, desto einfacher fällt es diesem danach die Genesung zu bestreiten.

Kreuzbandruptur

Im Falle des Beispiels einer vorderen Kreuzbandruptur des Kniegelenks sollte vor einer chirurgischen Intervention das betroffene Kniegelenk möglichst frei beweglich als auch muskulär nicht komplett dekonditioniert sein.

Vielmehr kann der Patient durch Aneignung eines optimalen Muskelmantels als auch koordinativ-funktioneller Leistung bereits vor einer Operation die Nachbehandlung signifikant vereinfachen. Damit können zudem auch eventuelle Schwellungszustände positiv beeinflusst werden.

Diese Vorbehandlung ist im Beispiel der vorderen Kreuzbandruptur sehr gut möglich, aber auch auf diverse andere typische orthopädische Krankheitsbilder anwendbar.

Entscheidet sich ein Patient zum Beispiel für die Implantation eines künstlichen Gelenks im Bereich des Kniegelenks, Hüftgelenks, Schultergelenks oder auch Sprunggelenks sollte nach heutiger Lehrmeinung fast zwingend vorher eine Prärehabilitation stattfinden.

Dem Patienten werden im Rahmen dieses vorbereitenden Prozesses die Möglichkeiten aufgezeigt, zu welcher zum Beispiel die andere gesunde Extremität in der Lage ist.

Des Weiteren verfügt der Patient dann auch nach der Operation bereits über ein Arsenal verschiedener Übungen, welche dem Patienten nicht neu und unbekannt sind, um die Rehabilitation nach der Operation optimal durchzuführen.

Das Muskelsystem entwickelt auch eine Art Erinnerung an bekannte Bewegungen und Übungen. Somit ist das Wiedererlernen dieser nach einer Operation deutlich einfacher.

Zudem ist dem Patienten sein individuelles Leistungsniveau (meist wird das gesunde Bein/die gesunde Extremität initial herangezogen oder alternativ: Normwerte) bekannt, welches dann als Orientierung und Rehabilitationsziel dienen kann und soll. Patienten, welche vor der Operation eine Prärehabilitation durchgeführt haben, zeigen dann in der Regel ein deutlich besseres Abschneiden in der Rehabilitation nach der Operation.

Dies ist wissenschaftlich mittlerweile nachgewiesen.

Rehabilitation

Hieran schliesst sich dann die klassische Rehabilitation nach einer Operation an. Diese beginnt optimalerweise bereits am Tag der Operation.

Mithilfe des Pflegeteams auf Station der Gelenkklinik Rheinmain als auch der hiesigen Physiotherapeuten erfolgt die Erstmobilisation oft bereits wenige Stunden nach Ende der Operation. Die neuen Gegebenheiten sollten schnell erlernt werden. 

Zusätzlich kann der Patient dann aber auch gemeinsam mit dem Trainer früh auf die Spezialgeräte des Geräteparks der Gelenktherapie Rheinmain zurückgreifen. Insbesondere sind das am Anfang das Antischwerkraft-Laufband AlterG. 

Dabei kann der Patient unter Einhalten einer Teilbelastung früh wieder normale Bewegungsabläufe durchführen und damit nie richtig verlernen.

Durch die medizinische Ausrichtung des Geräteparks und Bereitstellung von Fitnessgeräten mit Medizin-Produktzulassung kann zudem sehr früh der Kraftwiederaufbau gestartet werden.

Im Beispiel der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks, welches am Gelenkzentrum Rheinmain durch einen komplett atraumatischen und Muskel-schonenden vorderen Zugang erfolgt, kann der Patient dann sehr früh jedoch ohne Schmerzen die Hüft-umgreifende Muskulatur aufbauen.

Diese Rehabilitationsprozesse werden dann sukzessive gesteigert und sollten im Optimalfall bis zur Rückkehr in die volle Aktivität oder sogar den Sport durchgeführt werden.

Wir sind dazu in der Lage diesen Prozess von Anfang bis zum Ende zu begleiten.

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Nach der Genesung

Ist eine Rehabilitation erfolgreich abgeschlossen oder hat ein Kunde/Patient den Wunsch seine körperliche Fitness beizubehalten oder gar zu verbessern, kann dies ebenfalls sinnvoll an der Gelenktherapie Rheinmain durchgeführt werden.

Gerade hier bietet sich eine initiale umfassende Leistungsdiagnostik an, um eine Basis-Standortbestimmung zu haben und hierauf basierend einen Trainingsplan zu erstellen.

4D-Bewegungsanalyse

Dabei kann beispielsweise auch eine komplette  oder eine Messung der Körperzusammensetzung erfolgen. Isokinetische Analysen bestimmter Bewegungsabläufe, zum Beispiel Golfschwung, sind mithilfe modernster Geräte sehr gut möglich.

Mittels mechanischer Traktions- und Dekompressionstherapie, Minderung des Drucks auf die Nerven und Entlastung der Wirbelsäule. Reduzierung von Bandscheinvorwölbungen durch Mobilisierung und Dehnung von Bändern und Sehnen. Anbahnung von Entzündungshemmende Reaktion, Verbesserung des Muskeltonus, Anregung des Kreislaufs, Verbesserung der Gewebedurchblutung sowie des Venenflusses aus dem Gewebe. 


Durch regelmäßige Sitzungen zeigt sich eine Verbesserung der Beweglichkeit und Flexibilität. Bei fortgeschrittenen Athleten erfolgen typischerweise funktionelle „Performance Screens“ wie diese bei Profi-Sportlern regelhaft durchgeführt werden.


Als Athletik-Trainer der deutschen Tischtennis-Nationalmannschaft verfügt der Leiter der Gelenktherapie Rheinmain, Michele Comparato, über einen hervorragenden Erfahrungsschatz und Wissen in der Durchführung und Analyse.


Training

Unser Team zielt darauf ab gerade mithilfe von funktionellem Training die körperliche Fitness zu steigern. Übungen, welche mehrere Muskelgruppen zugleich trainieren, Bewegungen, welche typisch sind für den Alltag oder bestimmte Sportarten stehen hier klar im Vordergrund.


Bei fast jedem Patienten/Kunden lassen sich bestimmte Defizite identifizieren.

Sportliche Leistungen als auch Vorbeugung von Verletzungen oder weitere Abnützung können mit gezieltem Training sehr effektiv beeinflusst werden.

  1. Konservative Therapie
  2. Präoperative Rehabilitation (vor einer Operation)
  3. Postoperative Rehabilitation (nach einer Operation)
  4. Gezieltes Training zur Rückkehr in den Sport
  5. Allgemeine Verbesserung der körperlichen Fitness
  6. Gezielte Verbesserung ausgewählter muskulärer Schwächen

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